Nachhaltigkeit in der Lieferkette durch Holzpaletten
Mit der Verabschiedung neuer Klimaschutzgesetze gewinnt die Nachhaltigkeit in der Lieferkette zunehmend an Bedeutung. Unternehmen aus allen Branchen identifizieren Herausforderungen und präsentieren Lösungen, um ihre Lieferketten umweltfreundlicher zu gestalten.
Für jede Branche werden Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels zunehmend zu einem zentralen Anliegen. Als eines der grundlegenden Rädchen im wirtschaftlichen Getriebe von Handel und Gewerbe kann das Lieferkettenmanagement mit langfristigen, nachhaltigen Lösungen eine Vorreiterrolle übernehmen.
Eine nachhaltigere Lieferkette
Bei Konsumgüterunternehmen entfallen 80 bis 90 % der Umweltauswirkungen auf die Lieferkette. Dazu zählen Treibhausgasemissionen sowie Auswirkungen auf Luft, Boden, Wasser und andere ökologische Bereiche.
Die Bewältigung dieser Auswirkungen, um den Klimaschutzvorschriften und den Anforderungen der Verbraucher gerecht zu werden, ist eine der größten Herausforderungen, vor denen die Wirtschaft heute steht. Es wird nicht einfach sein, aber die Schaffung einer nachhaltigeren Lieferkette ist möglich.
Nahezu jede wichtige Branche verfügt bereits über einen wesentlichen Bestandteil einer nachhaltigen Lieferkette: die Holzpalette.
Die Holzpalette ist nicht nur eine der wichtigsten Komponenten der Lieferkette, sondern auch die nachhaltigste. Von den 1,8 Milliarden Paletten, die in den Vereinigten Staaten im Einsatz sind, bestehen 90 % aus Holz.
Der Lebenszyklus von Holzpaletten gilt als Maßstab für Nachhaltigkeit. Als Inhaber einer UL-Zertifizierung für Umweltproduktdeklarationen verkörpern Holzpaletten die Philosophie „Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln“.
Holzpaletten sind robust, langlebig, wiederverwendbar und recycelbar und können sogar eine positive Netto-Kohlenstoffbilanz aufweisen. Sie speichern während ihres gesamten Lebenszyklus Kohlendioxid und verhindern so dessen Freisetzung in die Atmosphäre.
Heutzutage ist die Holzpalette eine nachhaltige Wahl. Die Herausforderung besteht darin, dieses Maß an Nachhaltigkeit über die gesamte Lieferkette hinweg zu gewährleisten und im Endeffekt eine Netto-Null-Abfall-Bilanz zu erreichen. Recycelbare Paletten aus nachwachsenden Rohstoffen sind dabei eine wichtige Option.
Verbraucher fordern von Unternehmen, dass sie ihre Entscheidungen auf der Grundlage positiver Auswirkungen auf die Umwelt treffen. Von Lieferanten bis hin zu Endverbrauchern – für alle hat Nachhaltigkeit oberste Priorität.
Ein Unternehmen benötigt auf allen Ebenen einen umfassenden Nachhaltigkeitsplan. Jetzt ist es an der Zeit, Prozesse zu überprüfen und zu verbessern, aber wo soll man anfangen? Hier können gute Partner mit ihrem Fachwissen und ihren Kennzahlen als unverzichtbare Wegweiser dienen.
Die bevorstehenden Herausforderungen
Die Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit beginnen mit der Komplexität der Systeme. In der Vergangenheit haben Unternehmen Bereiche der Lieferkette, die sich ihrer direkten Kontrolle entziehen, oft außer Acht gelassen. Dies führt zu Informationslücken und Engpässen, die erst dann bemerkt werden, wenn sie offen zutage treten und Maßnahmen erfordern.
Nachhaltigkeit wird anhand der Auswirkungen auf Umwelt und Mensch in jedem einzelnen Schritt des Produktlebenszyklus gemessen. Ein Unternehmen, das einen umweltfreundlichen Firmensitz errichtet, muss auch auf die Arbeitsbedingungen, die Umweltbelastung und die Transportpraktiken im Ausland achten.
Die Probleme variieren je nach Branche. Ein Unternehmen stellt möglicherweise Luft- und Wasserverschmutzung durch die Betriebe seiner Lieferanten fest. Ein anderes Unternehmen entdeckt möglicherweise unzureichende Sicherheitsvorkehrungen an den Standorten, an denen Rohstoffe beschafft werden.
Unternehmen benötigen umfassende Informationen über jeden Schritt im Lebenszyklus ihrer Produkte. Dazu gehören Energieversorger ebenso wie Zulieferer und Subunternehmer.
Sobald detaillierte Informationen vorliegen, kann mit der Planung von Maßnahmen zur Behebung negativer Auswirkungen begonnen werden. Über 80 % der Unternehmen verfügen nicht über die Informationen, die sie benötigen, um die Nachhaltigkeit ihrer Lieferketten zu verbessern.
Unternehmen im Konsumgüterbereich bringen auf jeder Betriebsebene Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit in Einklang. Die Einführung nachhaltiger Praktiken mag zunächst kostspielig erscheinen, doch sie stärken die Lieferkette und sparen langfristig Geld.
Die Verringerung der Umweltverschmutzung, die Sicherung von Anlagen gegen extreme Wetterereignisse und ein positiver Beitrag zu gesunden Gemeinschaften machen die Lieferkette widerstandsfähiger und effizienter. Durch die Abschaffung verschwenderischer und schädlicher Praktiken lassen sich Zeit und Material einsparen.
Nachhaltigkeit bei Lieferanten
Die größte Herausforderung bei der Schaffung einer nachhaltigeren Lieferkette ist die Zusammenarbeit mit Lieferanten und deren Subunternehmern. 75 % der Unternehmen arbeiten nicht mit ihren Lieferanten zusammen, um die CO₂-Emissionen zu senken.
Unternehmen sind wie alle Kunden – sie haben Einfluss. Ein Unternehmen kann nach Lieferanten suchen, die bereits Nachhaltigkeitsziele und -maßnahmen umgesetzt haben. Es kann von seinen Lieferanten auch verlangen, dass diese ihre Anlagen an bestimmte Standards anpassen, von denen das Unternehmen annimmt, dass sie die Nachhaltigkeit verbessern.
Eine noch bessere Lösung ist die direkte Zusammenarbeit mit Lieferanten. Anhand klarer und geprüfter Richtlinien für nachhaltige Praktiken können Unternehmen ihren Lieferanten dabei helfen, ihre Betriebsabläufe zu verbessern.
Das Unternehmen entwickelt sich vom anspruchsvollen Kunden zum vertrauenswürdigen Partner. Die positiven Auswirkungen dieser verbesserten Beziehung auf Umwelt und Menschen tragen zu einer nachhaltigeren Lieferkette bei.
Wie ein Unternehmen mit seinen Lieferanten zusammenarbeitet, hängt davon ab, welche Ziele festgelegt wurden. Die Sicherstellung, dass alle Holzpaletten verwenden, ist ein einfacher erster Schritt, um Lieferanten dabei zu unterstützen, nachhaltiger zu werden.
Bewährte Verfahren im Bereich Nachhaltigkeit
Die Komplexität der Nachhaltigkeit in der Lieferkette kann den Eindruck erwecken, dass sie nicht zu bewältigen ist. Organisationen wie CDP, der World Wildlife Fund, The Sustainability Consortium und andere bieten hier Orientierungshilfe. Sie unterstützen Unternehmen dabei, Problembereiche zu identifizieren und Ziele zur Verringerung der ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen festzulegen.
Wenn wir Holzpaletten als Beispiel heranziehen, lassen sich einige bewährte Verfahren erkennen.
Lieferketten sollten, wo immer möglich, auf nachwachsende Rohstoffe zurückgreifen. Investieren Sie in Solar-, Wind- und andere saubere Energiequellen, um die Infrastruktur auszubauen und die Umweltbelastung zu verringern. Beziehen Sie, wo immer möglich, recycelte Holzpaletten von Lieferanten.
Machen Sie die Vermeidung von Deponieabfällen zu einer Priorität. Reduzieren Sie Abfall, verwenden Sie Materialien wieder und recyceln Sie, was nicht mehr brauchbar ist. Holzpaletten können bis zu 15 Mal wiederverwendet und zu Möbeln, Bauwerken, Biokraftstoff, Tierstreu oder Mulch recycelt werden.
Studien zeigen, dass 95 % der Holzpaletten zu wiederverwertbaren Materialien recycelt werden. Selbst die geringe Menge, die auf der Deponie landet, kann als biologisch abbaubare Abdeckung verwendet werden.
Schrittweise Verbesserungen im Bereich Nachhaltigkeit
Die globale Lieferkette ist noch weit von ihren Nachhaltigkeitszielen entfernt. Auch die Holzpalettenbranche kann noch mehr tun.
Ihr oberstes Ziel sollte es sein, sicherzustellen, dass Ihre Holzpaletten so oft wie möglich wiederverwendet werden. Durch weit verbreitete Recyclinginitiativen lässt sich die Zahl der Paletten reduzieren, die auf der Deponie landen. Wenn Sie Ihre Lieferanten dazu ermutigen oder ihnen dabei helfen, auf Holzpaletten umzusteigen, tragen Sie zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in den nachgelagerten Lieferketten bei.
Jeder Schritt bringt uns der Kreislaufwirtschaft ein Stück näher. Abfallvermeidung, Energieeinsparung und eine stärkere Ausrichtung auf Prozesse, die sowohl der Gesellschaft als auch der Umwelt zugutekommen, senken langfristig die Kosten.
Holzpaletten sind ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Lieferkette. Im Gegensatz zu Kunststoffpaletten sind sie recycelbar, nachhaltig hergestellt und biologisch abbaubar.
Es gibt Bereiche in Ihrer Lieferkette, in denen Nachhaltigkeit gemeinsame Anstrengungen mit weit verstreuten Partnern erfordert. Die unternehmensweite Einführung von Holzpaletten bei Ihnen und Ihren Lieferanten ist eine unkomplizierte und wirkungsvolle Möglichkeit, etwas zu bewirken.











