Schutz der Wälder: ISPM 15

In der heutigen globalen Lieferkette birgt die Gefahr, dass sich invasive Schädlinge über Handelsgüter ausbreiten, Risiken für unsere heimischen Pflanzen und die nordamerikanischen Wälder.

Als Teil der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat das Internationale Pflanzenschutzübereinkommen (IPPC) Standards für den internationalen Handel entwickelt, die als Internationale Standards für pflanzengesundheitliche Maßnahmen (ISPM) bekannt sind. Die Anwendung dieser Standards soll Wälder und Ökosysteme schützen, indem sie die Wahrscheinlichkeit eines Befalls durch nicht heimische Schädlinge verringert und so sowohl den Verlust der Artenvielfalt als auch wirtschaftliche Verluste verhindert, die mit den Kosten für die Schädlingsbekämpfung und -beseitigung verbunden sind.

Der internationale Handel mit Holzverpackungsmaterial (WPM), zu dem Holzpaletten, Container und Staumaterial gehören, wird durch eine Reihe von Pflanzenschutzmaßnahmen geregelt, die als ISPM-15 bezeichnet werden. Ziel des ISPM-15-Programms ist es, die Ausbreitung von Schädlingen deutlich einzudämmen, indem vorgeschrieben wird, dass vor dem Versand Holz verwendet wird, das so behandelt wurde, dass alle regulierten Schädlinge im Holz abgetötet werden.

Länder, die den ISPM-15-Standard anwenden, verpflichten sich, alle Ein- und Ausfuhren gemäß diesem Standard zu behandeln und ordnungsgemäß zu kennzeichnen. Derzeit gibt es drei Optionen für zertifizierte Behandlungen: konventionelle Hitzebehandlung (HT), dielektrische Erwärmung (DH) und Begasung mit Methylbromid (MB), die alle in den Vereinigten Staaten zugelassen sind. In Kanada sind lediglich Hitzebehandlung und dielektrische Erwärmung zulässig.

Sowohl die Vereinigten Staaten als auch Kanada verfügen über Pflanzenschutzprogramme, die es zertifizierten Herstellern ermöglichen, Holzverpackungsmaterial herzustellen, das den Anforderungen des ISPM-15-Standards entspricht. Die Hersteller werden von akkreditierten unabhängigen Prüfstellen kontrolliert, die ihnen einen Stempel zur Anbringung ausstellen, der das Holzverpackungsmaterial als gemäß dem ISPM-15-Standard behandelt kennzeichnet.

Dieser Stempel/dieses Zeichen dient als Freigabe für die Einfuhr der Holzverpackung durch den Zoll und gilt als ausreichender Nachweis dafür, dass sie der ISPM-15-Norm entspricht.

Die Holzverpackungsindustrie in ganz Nordamerika arbeitet eng mit den staatlichen Pflanzenschutzbehörden der Vereinigten Staaten und Kanadas zusammen, darunter auch mit der North American Plant Protection Organization (NAPPO). Über diese Verbände ist die Holzverpackungsindustrie ein aktiver Partner der Aufsichtsbehörden und Wissenschaftler, die sich mit dem Management pflanzengesundheitlicher Schädlingsrisiken und der Entwicklung nationaler Standards im Zusammenhang mit der Umsetzung des ISPM-15 befassen.

Wir spielen eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung von ISPM-15-zertifizierten Holzverpackungen für Exporteure, die auf internationale Märkte liefern, und setzen uns nachdrücklich für die Ziele der ISPM-15 zum Schutz der nordamerikanischen Wälder ein.

Holz ist die Verpackung der Natur.

© 2026 „Nature's Packaging®“ ist von Woodpack Global (ehemals National Wooden Pallet & Container Association) beim US-amerikanischen Copyright Office bundesweit registriert. Alle Rechte vorbehalten.