Neue Waldbewirtschaftungsmethoden steigern die Kohlenstoffbindung
Neue Waldbewirtschaftungsmethoden steigern die Kohlenstoffbindung
Treibhausgase, auch als THG bezeichnet, beeinflussen die Erdatmosphäre, indem sie Wärme in ihr zurückhalten. Eines dieser Treibhausgase ist Kohlendioxid. Wenn Wälder gesund sind und nachhaltig bewirtschaftet werden, binden sie Kohlenstoff aus der Atmosphäre. Dies trägt dazu bei, den Auswirkungen der Treibhausgase auf unseren Planeten entgegenzuwirken. Nature’s Packaging unterstützt die Verwendung von nachhaltig gewonnenem nordamerikanischem Schnittholz für Holzverpackungen
Die kürzlich unterzeichnete Vereinbarung zwischen dem Haliburton Forest & Wildlife Reserve und Bluesource Canada soll durch die nachhaltige Bewirtschaftung von 100.000 Acres Wald in Ontario, Kanada, neue Hoffnung für die Steuerung der Treibhausgasemissionen bringen. Der Wald bindet derzeit etwa 8 Millionen Tonnen Kohlendioxid, und durch die Partnerschaft mit Bluesource Canada hofft man, diese Menge um 75.000 Tonnen pro Jahr zu steigern. Dies soll durch eine Verlängerung der Umtriebszeiten der geernteten Bäume, die Verbesserung der Baumgesundheit und eine Ernte, die unter dem jährlichen Zuwachs an neuen Bäumen liegt, erreicht werden.
Es werden zahlreiche neue, auf den jeweiligen Waldtyp zugeschnittene Methoden angewendet, darunter das „Einzelbaumauswahlverfahren“ und das „einheitliche Schirmholzverfahren“. Die Einzelbaumauswahl ist eine Methode, bei der vorrangig kranke Bäume entfernt werden, die höchstwahrscheinlich nicht überleben oder das angestrebte Reifealter nicht erreichen werden. Auf diese Weise verbessert die Einzelbaumauswahl im Laufe der Zeit die allgemeine Gesundheit und den Zustand des Waldes. Es handelt sich zwar um eine schonende Erntetechnik, doch ist sie der bevorzugte Ansatz zur Förderung des Wachstums von schattentoleranten Arten wie dem Zuckerahorn und zielt darauf ab, die Kohlenstoffbindung für diese Art von Wald zu maximieren.
Es wird davon ausgegangen, dass die Holzernte und die Förderung des Neubewuchses am besten durch die Anwendung der gleichmäßigen Selektivholzung erreicht werden. Bei dieser Methode werden die größeren und dichteren Teile des Waldes ausgelichtet. Dadurch entstehen größere Lücken im Kronendach, wodurch mehr Licht durch das Kronendach auf den Waldboden gelangen soll. Diese Methode fördert den Neubewuchs von schattenunverträglichen Baumarten wie Weißkiefer, Roteiche und Schwarzkirsche.
Die Kombination dieser Methoden fördert die Artenvielfalt im Wald und wird im Laufe der Zeit voraussichtlich 75.000 Tonnen Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden.
Quellenangaben:
- https://www.bluesource.com/2017/09/13/bluesource-and-haliburton-forest-wildlife-reserve-partner-on-ground-breaking-forest-carbon-project-in-ontario/
- https://www.epa.gov/ghgemissions/sources-greenhouse-gas-emissions
- https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Greenhouse_gas_emission_statistics_-_emission_inventories









