Wie Holzfasern das weltweite Plastikproblem lösen könnten
Wie Holzfasern das weltweite Plastikproblem lösen könnten
Falls Ihnen noch nicht bewusst war, dass unser Planet ein Problem mit Plastik hat, bedenken Sie: Jedes Stück Plastik, das jemals hergestellt wurde, könnte Hunderte von Jahren brauchen, um sich zu zersetzen. Laut CBS News würde all dieses Plastik, würde man es aneinanderreihen, 30 Mal bis zum Mond und zurück reichen. Plastik wird zudem aus fossilen Brennstoffen gewonnen, einer nicht erneuerbaren Ressource, was den CO₂-Fußabdruck der Menschheit vergrößert. Aus diesen Gründen muss ein umweltfreundlicherer Ersatz für Plastik gefunden werden, und eine Lösung liegt in unseren Wäldern.
Gibt es bereits einen Ersatz für Plastik?
Ja, zumindest bis zu einem gewissen Grad. So wurden beispielsweise an vielen Orten Kaffeebecher aus Kunststoff durch Produkte auf Holzbasis ersetzt, ohne dass dabei die Funktionalität der Behälter beeinträchtigt wurde. Zwar bestehen die Deckel dieser Behälter nach wie vor aus Kunststoff, doch forschen Wissenschaftler mit großem Engagement daran, wie auch diese durch Produkte auf Holzbasis ersetzt werden können.
Spritzgießen mit Holz?
Das mag seltsam klingen, aber Kunststoffmaterialien, aus denen bisher Spielzeug, Zahnbürsten, Scheuerschwämme und Toilettenreiniger hergestellt wurden, könnten bald alle aus einem Produkt auf Holzbasis statt aus Kunststoff bestehen. Es wurde bereits ein Verfahren entwickelt und getestet, bei dem Holzfasern mit Polymeren kombiniert und anschließend zu winzigen Partikeln zerkleinert werden, um ein Material zu schaffen, das wie Holz aussieht und sich auch so anfühlt, aber gleichzeitig die Flexibilität und Leistungsfähigkeit von Kunststoff aufweist. Neben den oben genannten kleineren Haushaltsgegenständen können mit diesem Verbundwerkstoff auch Terrassendielen und Möbel hergestellt werden, und obwohl es sich immer noch zur Hälfte um Kunststoff handelt, bedeutet dies eine erhebliche Reduzierung der für die Herstellung der Produkte verwendeten Kunststoffmenge.
Wann werden Holzwerkstoffe alltäglich sein?
Zwar befinden sich einige der oben beschriebenen vielversprechenden Verfahren derzeit vielleicht noch kaum über das Proof-of-Concept-Stadium hinaus, doch besteht kaum ein Zweifel daran, dass immer mehr Produkte auf Holzbasis Kunststoff und andere Materialien auf Basis fossiler Brennstoffe ersetzen werden.
Um Holzwerkstoffe in größerem Maßstab herzustellen, müssen einige Hürden überwunden werden, insbesondere müssen die Produktionskosten mit denen von Kunststoffen vergleichbar sein, damit die Holzwerkstoffe auf dem Markt konkurrenzfähig sind. Jeder Teil eines Baumes ist wiederverwertbar, sogar die Rückstände, die an den Maschinen zurückbleiben.
Nature’s Packaging setzt sich für den verstärkten Einsatz von Holzprodukten, insbesondere von Holzverpackungen, aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern ein.










