Tag-Archiv für: Recycling

Recycelt vs. recycelbar – Was ist der Unterschied?

Recycelt vs. recycelbar – Was ist der Unterschied?

In der Geschäftswelt gibt es einen anhaltenden Trend, mit Umweltfreundlichkeit zu werben oder damit, wie „grün“ das eigene Produkt oder Unternehmen ist. Die Palettenbranche bildet da keine Ausnahme, und an Behauptungen seitens der Wettbewerber im Bereich Holzpaletten mangelt es sicherlich nicht. Das ist ein wesentlicher Grund, warum die NWPCA eine Partnerschaft mit dem USDA Forest Products Lab eingegangen ist und warum die Pallet Foundation die Finanzierung der Umweltproduktdeklaration (EPD) für eine Holzpalette unterstützt hat – um Umweltbehauptungen mit zertifizierbaren, von Dritten verifizierten Berechnungen der Umweltauswirkungen zu untermauern. Die Entwicklung von Kommunikationsinstrumenten wie der EPD ist ein vielversprechender Schritt in die richtige Richtung, doch es werden auch andere Umweltbehauptungen aufgestellt, die auf dem Markt für Verwirrung sorgen können.

Eine gängige Behauptung lautet, ein Produkt als zu 100 % recycelbar zu bezeichnen. Dies ist ein nützliches Marketinginstrument, da es vollständige Kreislaufwirtschaft mit Recycling in Verbindung bringt, und da Recycling in unseren Köpfen so allgegenwärtig ist, ignorieren wir sofort, was dieser Begriff tatsächlich bedeutet. Letztendlich lassen sich die meisten Dinge zu 100 % recyceln. Die eigentliche Frage lautet: Wie viel wird tatsächlich recycelt? Um diese Frage zu beantworten, müssen einige Rahmenbedingungen der Branche näher betrachtet werden:

  1. Gibt es eine Infrastruktur, um das Ding nach Gebrauch wieder einzusammeln?
  2. Wie schwierig ist es, daraus etwas Brauchbares zu machen?
  3. Ist es wirtschaftlich tragbar, das Recycling fortzusetzen (gibt es einen Markt dafür)?

Wenn sich diese drei Fragen nicht ohne Weiteres beantworten lassen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Produkt recycelt wird, geringer, es sei denn, eine externe Instanz wie die Regierung greift ein, um die Maßnahme finanziell zu unterstützen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das Recycling von Plastikwasserflaschen. Im Allgemeinen gelten Plastikwasserflaschen als sehr gut recycelbar, doch die EPA schätzt, dass nur 29 % der Plastikflaschen recycelt werden. Wie kann das sein?

Das Bewusstsein für das Recycling ist sowohl zu Hause als auch im öffentlichen Raum weit verbreitet. Die Gesellschaft entwickelt sich in Bezug auf das Recycling von Plastikflaschen weiterhin in eine positive Richtung, da Umweltbewusstsein immer mehr zum Mainstream wird; dennoch gibt es immer noch viele Gemeinden, die keine Wertstoffsammlung anbieten, und es steht nicht neben jedem Mülleimer eine Wertstofftonne. Die Verwendung von Kunststoffen als brennbarer Brennstoff zur Energieerzeugung ist eine weitere Möglichkeit, recycelten Kunststoff zu nutzen, doch aufgrund der begrenzten Vorteile (es findet kein Ausgleich für fossile Brennstoffe statt) ist diese Praxis nicht weit verbreitet.

Der Prozess des Wiedereinschmelzens und Formens einer neuen Plastikflasche aus recyceltem Kunststoff ist relativ unkompliziert, jedoch sehr anfällig für Verunreinigungen, seien es Fremdstoffe oder andere Kunststoffe. Sobald die Plastikflaschen gesammelt sind, müssen sie von anderen Kunststoffen getrennt und gründlich gewaschen werden, was zusätzlichen Aufwand und Zeit erfordert und letztlich die Kosten in die Höhe treibt.

Schließlich ist der Markt für recycelte Plastikflaschen im Laufe der Zeit gewachsen, ist aber im Vergleich zum Markt für Neuware immer noch deutlich kleiner. Schätzungen zufolge macht der Markt für recycelte Produkte in den USA nur einen kleinen Bruchteil des Marktes für Neuware aus. Der Markt für recycelte Kunststoffe wird auf mehrere zehn Millionen Dollar geschätzt, während der Markt für Neuware etwa 12 Milliarden Dollar umfasst. Es ist schwierig, recycelte Kunststoffe so gleichmäßig leistungsfähig wie Neuware zu machen, daher werden sie oft in einem viel geringeren Anteil (5–10 %) beigemischt, um Probleme bei der Qualitätskontrolle zu mindern. Stattdessen werden recycelte Kunststoffe für bestimmte Anwendungen verarbeitet, die geringere Leistungsanforderungen stellen, wie beispielsweise Textilien.

All diese suboptimalen Rahmenbedingungen in der Branche führen dazu, dass dieses zu 100 % recycelbare Produkt nicht annähernd in dem Maße recycelt wird, wie es möglich wäre.

Andererseits wird geschätzt, dass etwa 95 % der Holzpaletten wiederverwertet werden. Eine eingehendere Analyse der Holzpalettenbranche verdeutlicht, warum Holzpaletten in weitaus größerem Umfang wiederverwertet werden.

In den letzten Jahrzehnten hat sich in den Vereinigten Staaten ein umfangreiches Recycling-Netzwerk herausgebildet. Es ist auf natürliche Weise rund um Distributionszentren entstanden, wo viele Paletten benötigt werden, um die Lieferkette am Laufen zu halten. Unabhängige Unternehmen arbeiten mit Palettennutzern zusammen, um gebrauchte Paletten zu sammeln, die repariert, wiederaufbereitet oder recycelt werden sollen. Daneben gibt es auch das Modell der Palettenvermietung, bei dem Palettennutzer verpflichtet sind, eine Palette nach Gebrauch zurückzugeben. Die Palettenvermietungspools haben eigene Netzwerke aufgebaut, die das unabhängige Netzwerk ergänzen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, gebrauchte Paletten wiederzuverwenden. Viele unbeschädigte Paletten werden einfach „im Ist-Zustand“ wiederverwendet oder lassen sich leicht reparieren, sodass sie den Transportanforderungen vieler Palettennutzer gerecht werden. Holzpaletten bestehen meist aus Metallverbindungselementen (Stahl) und Massivholz, das frei von anderen Stoffen ist. Eine unbrauchbare Palette lässt sich leicht zerlegen, um die noch brauchbaren Teile wiederzuverwenden, oder einfach beim Zerkleinern mechanisch von den Metallverbindungselementen trennen, um Holzfasern für Mulch, Biomasse oder Tierstreu herzustellen.

Die jüngste Branchenmarktstudie ergab, dass im Jahr 2016 326 Millionen wiederverwertete Paletten gegenüber 513 Millionen neuen Paletten hergestellt wurden, sodass fast 40 % der produzierten Holzpaletten wiederverwertete Paletten waren. Da wiederverwertete Paletten im Vergleich zu neuen Paletten in der Regel kostengünstiger hergestellt werden können, sind sie zu einem wertvollen Bestandteil der gesamten Palettenindustrie geworden. Darüber hinaus hat Holzfasermulch aus Massivholzpaletten als nachwachsender, nicht auf fossilen Brennstoffen basierender Rohstoff einen inhärenten Wert für nachgelagerte Anwender. Für Nutzer von Biomasse gibt es CO₂-Ausgleichsmöglichkeiten, und Nutzer von Mulch und Tierstreu können beruhigt sein, da diese Materialien biologisch abbaubar sind und keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Der Kontext spielt immer eine Rolle, und im Zusammenhang mit dem Recycling ist es entscheidend, den Unterschied zwischen dem, was recycelbar ist, und dem, was tatsächlich recycelt wird, zu verstehen. Indem er diesen Unterschied kennt, kann ein Palettenanbieter dazu beitragen, Unklarheiten darüber auszuräumen, warum Holzpaletten ein ökologisch überlegenes Produkt sind.


1. EPA. (26. Mai 2021). Kunststoffe: Materialspezifische Daten. Abgerufen unter:https://www.epa.gov/facts-and-figures-about-materials-waste-and-recycling/plastics-material-specific-data

2. GrandView Research. (Mai 2021). Bericht: Marktanalyse zu Marktvolumen, Marktanteilen und Trends bei recyceltem Polyethylenterephthalat. Abgerufen unterhttps://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/recycled-polyethylene-terephthalate-pet-market

3.Ibis World. (29. Juli 2021). Die Kunststoffflaschenindustrie in den USA – Marktforschungsbericht. Abgerufen unter:https://www.ibisworld.com/united-states/market-research-reports/plastic-bottle-manufacturing-industry/

4.Geschätzte Gesamtmenge an Deponien für Siedlungsabfälle und Bau- und Abbruchabfälle. Daten zu Siedlungsabfällen aus: Shiner, Z., Horvath, L., Araman, P. und Gething, B. 2021.„An Investigation of Wood Pallets Landfilled and Recovered at US Municipal Solid Waste Facilities.“ Bioresources16 (1).

5. Gerber, Nathan, Laszlo Horvath, Phil Araman und Brad Gething. 2020. „Untersuchung von Transportpaletten aus Neu- und Altholz in den Vereinigten Staaten.“ Bioresources15 (2). Gerber, Nathan, Laszlo Horvath, Phil Araman und Brad Gething. 2020. „Untersuchung von Transportpaletten aus Neu- und Altholz in den Vereinigten Staaten.“ Bioresources 15 (2).


Dr. Brad Gething, Vizepräsident für Wissenschaft und Technologie bei der NWPCA, leitet zahlreiche Forschungsprojekte, darunter zur Vermeidung von Deponien, zu Marktstudien über Paletten, zur Umweltproduktdeklaration und zur Ökobilanzierung. Er ist perE-Mailoder telefonisch unter 703.519.6104 erreichbar.

Die Kreislaufwirtschaft – eine neue Idee, neu gedacht

Die Definition einer Kreislaufwirtschaft ist einfach, doch der Übergang zu diesem neuen Modell bleibt eine Herausforderung. Verbraucher und Führungskräfte in der Wirtschaft haben sich an einen verschwenderischen, linearen Produktlebenszyklus gewöhnt. Hersteller produzieren Waren, liefern sie an den Einzelhandel, und die Menschen kaufen die Artikel, von denen sie glauben, dass sie den größten Nutzen bieten. Doch was geschieht danach? Die meisten Menschen entsorgen alte oder defekte Produkte, ohne weiter darüber nachzudenken. Eine Kreislaufwirtschaft durchbricht jedoch diesen Kreislauf der Verschwendung und bietet eine Alternative zum derzeitigen System sowie einen Weg zur Bekämpfung des Klimawandels.

Die Kreislaufwirtschaft – das neue Konzept

Laut der US-Umweltschutzbehörde (EPA) sorgt eine Kreislaufwirtschaft dafür, dass „Materialien, Produkte und Dienstleistungen so lange wie möglich im Umlauf bleiben“. Der typische Produktlebenszyklus umfasst die Herstellung neuer Artikel aus Rohstoffen, manchmal auch aus natürlichen Ressourcen, doch wird dabei der Nachhaltigkeit kaum Beachtung geschenkt. Wenn die Wahl besteht zwischen Kosteneinsparungen bei der Produktion und nachhaltigem Handeln, entscheiden sich die meisten für den einfachen Weg.

Eine Kreislaufwirtschaft verfolgt einen anderen Ansatz. Es werden gezielte Anstrengungen unternommen, um Abfall auf einer grundlegenden, systemischen Ebene zu vermeiden. Produkte, die in der derzeitigen linearen Wirtschaftsstruktur hergestellt werden, werden nicht an den Hersteller zurückgegeben und recycelt.

In einem Kreislaufwirtschaftsmodell wäre dies der Fall. Der Hersteller kann Produkte unter Verwendung wiederaufbereiteter Teile reparieren, nachbauen oder recyceln und so einen Rückführungskreislauf schaffen, der weniger Abfall verursacht und mit geringeren Herstellungskosten auskommt. Das wichtigste Konzept besteht darin, so effizient wie möglich zu arbeiten und dabei die Nachhaltigkeit zu wahren, wozu (sofern möglich) auch die Nutzung erneuerbarer Energien gehört.

Kreislaufwirtschaft – Rückgewinnung und Recycling

Eine Kreislaufwirtschaft ist kein theoretisches Konstrukt, denn es gibt Beispiele aus der Praxis. Der Unterschied besteht darin, dass die Weltwirtschaft noch nicht auf ein neues Modell umgestellt hat. Dennoch zeigen Unternehmen weiterhin, wie man dieses Ziel erreichen und dem Klimawandel entgegenwirken kann.

Lieferkette

Viele internationale Unternehmen in konsumentenorientierten Branchen wie der Automobil- oder Elektronikindustrie führen Programme zur geschlossenen Rücknahmelogistik ein, um Einsparungen in ihren Fertigungsprozessen zu erzielen. Diese Unternehmen haben in Abstimmung mit Partnern und Lieferanten ein System der „Rücknahmelogistik“ eingerichtet. Sie sammeln und überholen ausgediente Komponenten und verkaufen diese über ihre Rücknahmelogistik-Lieferkette weiter. Das Ergebnis ist eine höhere Effizienz, da wiederaufbereitete Teile deutlich weniger kosten als neue Komponenten. Diese Einsparungen werden an die Verbraucher weitergegeben, wovon alle Beteiligten profitieren. Diese Branchen haben Hunderttausende von Teilen und Komponenten wiederaufbereitet, die ähnliche Spezifikationen wie neue Komponenten erfüllen.

Holzpaletten

Unternehmen der Holzpalettenbranche haben ähnliche Systeme eingeführt, bei denen neue Produkte aus vorhandenen Paletten recycelt und wiederaufbereitet werden. Die Kreislaufwirtschaft in diesem Sektor hat Unternehmen hervorgebracht, die Holz in Form von gebrauchten Paletten und anderen Holzabfällen zurückgewinnen und es bis zum Ende und über den eigenen Produktlebenszyklus hinaus als brauchbare Produkte wiederverwenden. Die recycelten Paletten behalten ihre Funktionalität, obwohl sie in der Lieferkette mehr als einmal wiederverwendet werden. Falls Abfallnebenprodukte anfallen, werden diese anderweitig genutzt, beispielsweise als Kompost oder sogar als Holzpellets. Auf diese Weise findet jedes Gramm recyceltes Holz eine Verwendung und es werden weniger Bäume benötigt, um die Nachfrage zu decken.

Warum ist das wichtig?

„Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln“ scheinen zunächst auf die persönliche Verantwortung abzuzielen, und das ist großartig. Ein Kreislaufwirtschaftsmodell bietet jedoch einen anderen Weg in die Zukunft. Es ermöglicht Unternehmen und Verbrauchern, Teil eines gesunden Wirtschaftssystems zu sein, das die Umwelt schützt und den Klimawandel bekämpft. Die Annahme, dass die Kreislaufwirtschaft unnötige Kosten verursacht, ist falsch, denn Beispiele aus der Praxis beweisen, dass es möglich ist. Der nächste Schritt ist die flächendeckende Umsetzung der Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, und genau an diesem Punkt steht die Weltwirtschaft heute. Es gibt eine klare Wahl: entweder weitermachen wie bisher oder den Übergang zu einem nachhaltigen System vollziehen.

Sturmgeschädigte Bäume werden verwertet

Sturmgeschädigte Bäume werden verwertet

Früher mussten Bäume, die durch starke Winde und Stürme umgestürzt oder vollständig zerstört wurden – oder sogar durch Krankheiten, die ganze Baumbestände verwüsteten –, auf Deponien entsorgt oder zerkleinert und verbrannt werden. Ein familiengeführtes Sägewerk in Mississauga, Ontario, Kanada, zeigt nun jedoch Wege auf, wie solche Bäume recycelt und wiederverwertet werden können, damit sie nicht ungenutzt bleiben.

Bildangabe: Bild bereitgestellt von Flickr; verbreitet unter der CC-BY 2.0-Lizenz

Obwohl der Name dieser Einrichtung eigentlich „Sawmill Sid’s“ lautet, bezeichnet ihr Besitzer Sidney Gendron sie als „Tree and Wood Recovery Center“ (Zentrum für Baum- und Holzverwertung). Immer wenn sein Familienbetrieb beschädigte oder kranke Bäume erhält, werden diese zu nützlichen Materialien für den Wohnungs- und Hausbau, für Möbel und manchmal sogar für Kunstwerke verarbeitet. Das Unternehmen Sawmill Sid’s ist nur ein Beispiel für eine ganz neue Branche, die gerade entsteht, um die Menge an Materialien, die auf Deponien landen, zu reduzieren, indem sie zu begehrten kommerziellen Produkten recycelt werden. Diese Branche hat einen eindeutigen Naturschutzaspekt und zielt darauf ab, den CO₂-Fußabdruck des Planeten zu verringern und gleichzeitig erneuerbare Ressourcen wie Bäume bestmöglich zu nutzen.

Die Folgen des Sturms

Immer wenn Stürme mit starken Winden Gebiete heimsuchen, die mit dem Lkw von Sawmill Sid’ aus erreichbar sind, werden Lastwagen voller beschädigter Bäume zur Wiederverwertung ins Sägewerk gebracht, und die Zahl der durch solche Wetterereignisse beschädigten Bäume kann in die Tausende gehen. Wenn Mutter Natur kein beschädigtes Holz zum Recyceln bereitstellt, gehen Spenden aus nahegelegenen Städten oder von privaten Unternehmen, die ihre gebrauchten Holzprodukte entsorgen möchten, im Sägewerk ein. Es hat sich bereits ein florierender Markt für das bei Sawmill Sid’s produzierte Recyclingholz entwickelt, darunter Kunsthandwerker, Handwerker, Gastronomen, Bauträger und Renovierer, von denen viele ihren Beitrag zum Naturschutz leisten möchten und die alle einfach nur Produkte nutzen wollen, die für ihre Unternehmen nützlich sind.

Die Mülldeponie vermeiden

Wie Sidney Gendron sehr wohl weiß, ist es entscheidend, dass so viel Altholz wie möglich nicht auf nahegelegenen Deponien landet oder zu Hackschnitzeln zerkleinert wird, da dies dazu führen würde, dass zusätzliches Kohlendioxid in die Erdatmosphäre gelangt und den Treibhauseffekt verstärkt. In nur einem Jahr verhinderte das wiederverwertete Holz aus Gendrons Verwertungszentrum, dass mehr als 7.000 Tonnen CO₂ in die Atmosphäre gelangten, indem diese potenziellen Emissionen in wiederverwerteten Holzprodukten gebunden wurden.

Holzrecycling in der Zukunft

Gendron und seine ganze Familie sind fest davon überzeugt, dass die Zukunft des Holzrecyclings äußerst vielversprechend ist, zumal sich derzeit nur relativ wenige Menschen des Potenzials der Wiederverwertung beschädigter Bäume bewusst sind. In einem anderen Teil Kanadas leitet die „Canadian Wood Waste Recycling Business Group“ mit Sitz in Alberta eine Initiative, um Regierungsstellen auf das Potenzial des Holzrecyclings aufmerksam zu machen.

Das Ziel seiner Gruppe und anderer ähnlicher Initiativen ist es, das Bewusstsein von Regierungsvertretern bis hin zu den einzelnen Bürgern für den Wert des Recyclings von Holzprodukten zu schärfen. Auch wenn es anfangs nur langsam voranging, gehen die Befürworter des Holzrecyclings davon aus, dass Menschen weltweit, sobald sich diese Botschaft verbreitet hat, das gleiche Interesse am Recycling von Holz zeigen werden wie an Materialien wie Plastik, Flaschen und anderen.

Nature’s Packaging setzt sich für die Wiederverwendung und Recyclingfähigkeit von Holzprodukten, insbesondere von Holzverpackungen, ein. Mehr als 95 % der Holzpaletten werden aus Deponien zurückgewonnen und zu Gartenmulch, Tierstreu und für andere kreative Verwendungszwecke recycelt.

Ressourcen

Lokale Sägewerke sorgen dafür, dass die durch den schweren Sturm umgestürzten Bäume nicht ungenutzt bleiben

 

BestInAU lobt die Vorteile von Holzverpackungen

BestInAU lobt die Vorteile von Holzverpackungen

Die Website „BestInAU“ durchforstet regelmäßig das Internet, um die besten Angebote, die besten Artikel und die nützlichsten Informationen für ihr australisches Publikum zu finden, und veröffentlichte kürzlich einen Artikel, in dem Holzbehälter für Lagerung, Verpackung und Versand gelobt wurden. Die Informationen in diesem Artikel sind für Menschen auf der ganzen Welt relevant, da die Vorteile von Holzverpackungen praktisch für jeden an jedem Ort der Welt gelten. Hier sind einige der wichtigsten Gründe, warum Holz als so vielseitiger und effektiver Behälter für die Verpackung und Aufbewahrung von Waren gilt.

Haltbarkeit

Bild bereitgestellt von Flickr; verbreitet unter der CC-BY 2.0-Lizenz

Holzkisten eignen sich ideal für den Transport großer Warenmengen, da sie ihre Form und strukturelle Integrität auch unter Druck von innen und außen beibehalten. Dies kann für Unternehmen, die ihre Waren während des Transports und der Lagerung schützen möchten, von entscheidender Bedeutung sein. Im Vergleich zu Materialien wie Pappe wird der Vorteil von Holzverpackungen hinsichtlich ihrer Langlebigkeit deutlich.

Erschwinglichkeit

Holzkisten sind schon im Neuzustand sehr preiswert, aber noch günstiger sind sie, wenn man sie gebraucht kauft und wiederverwendet. Auch wenn andere Materialien anfangs vielleicht billiger sind, macht die Wiederverwendbarkeit von Holz es zu einem besseren Schnäppchen und zu einer kostengünstigeren Wahl für Lagerung und Verpackung.

Wiederverwendbarkeit

Apropos Wiederverwendbarkeit: Dank ihrer soliden Bauweise sind Holzkisten äußerst langlebig – fast buchstäblich, bis sie auseinanderfallen. Wenn Ihre Holzkisten erste Abnutzungserscheinungen zeigen, können sie zerlegt und zu brandneuen Holzkisten wieder zusammengebaut werden.

Korrosionsbeständig

Wenn Sie Ihre Waren in Holzkisten verpacken, müssen Sie sich keine Sorgen um Korrosion machen, denn Holz bildet eine sehr wirksame Barriere gegen Schmutz, Staub, Feuchtigkeit und viele andere Verunreinigungen, die Ihre Produkte in anderen Behältern beschädigen könnten.

Stapelbar

Wenn der Platz knapp ist, ist es sehr praktisch, wenn man seine Holzkisten vertikal stapeln kann, um Platz auf dem Boden und im Lager zu sparen. Dadurch lassen sie sich zudem leicht transportieren, und der Versand von Stapeln mit Holzkisten, in denen Ihre Waren verpackt sind, kann kostengünstiger sein.

Vielseitigkeit

Wenn Sie Ihre Holzkisten nicht mehr zum Verpacken benötigen, lassen sie sich auch für zahlreiche andere Projekte verwenden. Sie lassen sich zum Beispiel ganz einfach in einfache Stühle, Regale oder Tische umbauen und können so überall im Haus zum Einsatz kommen.

Anpassbar

Wenn Sie Holzkisten in einer speziellen Größe oder Form benötigen, ist es relativ einfach, einen Anbieter zu finden, der Ihre Wünsche erfüllen kann. Wenn Sie vorhaben, Holzkisten im Haushalt zu verwenden, gibt es zahlreiche Tischler, die in der Lage sind, hochwertige Holzkonstruktionen nach Ihren Vorgaben anzufertigen.

Umweltfreundlich

Es gibt kaum ein Material, das umweltfreundlicher ist als Holz, und als Verpackungsmaterial zeichnet es sich durch seine Wiederverwendbarkeit und Nachwachsendheit aus. Sofern Sie Ihre Holzkisten von einem Hersteller beziehen, der auf nachhaltige Quellen setzt, können Sie sicher sein, dass Ihre Holzverpackungen nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer recycelt werden, wodurch der Kreislauf der Nachwachsendheit geschlossen wird.

Nature’s Packaging setzt sich für Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit in der Holzverpackungsindustrie ein. Aktuelle Studien zeigen, dass 95 % der Holzverpackungsmaterialien recycelt und von Mülldeponien ferngehalten werden. Wenn Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden, binden sie Kohlenstoff aus der Atmosphäre und tragen so zur Bekämpfung des Klimawandels bei. Die Holzverpackungsindustrie leistet ihren Beitrag dazu, dass kein von Bäumen gewonnenes Holz ungenutzt bleibt.

Quellen:

95 % der Holzpaletten werden recycelt

95 % der Holzpaletten werden recycelt

Eine kürzlich von Forschern der Virginia Tech University in Zusammenarbeit mit der National Wood Pallet and Container Association und dem US Forestry Service durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass etwa 95 % aller Holzpaletten nicht auf Deponien landen, sondern entweder weiterverkauft, zur weiteren Nutzung repariert oder zu nützlichem Mulch zerkleinert werden.

Eine ähnliche Studie wurde bereits 1998 durchgeführt, und der Vergleich der Zahlen aus beiden Studien ist verblüffend. Faktoren wie ein gestiegenes Umweltbewusstsein, überfüllte Deponien und Entsorgungsanlagen sowie der wachsende Wunsch nach einer effizienteren Abfallbewirtschaftung haben offenbar zu diesen dramatischen Ergebnissen geführt. Die Zahl der Holzpaletten, die heute auf Deponien landen, ist in den 20 Jahren seit der letzten Durchführung derselben Erhebung um erstaunliche 86 % gesunken.

Bild bereitgestellt von Flickr; verbreitet unter der CC-BY 2.0-Lizenz

Verstärktes Recycling

Das Recycling findet sowohl in Unternehmen statt, die die Paletten für Lagerung und Verpackung nutzen, als auch auf Deponien und Entsorgungsanlagen, wo viele der Holzpaletten letztendlich landen. In den Recyclingzentren beider Arten von Einrichtungen gibt es Mitarbeiter, die die angelieferten Holzpaletten routinemäßig prüfen und nach ihrem Zustand sortieren. Diejenigen, die noch in gutem Zustand sind und nach einer Reparatur wiederverwendet werden können, werden zu einem sehr günstigen Preis an Unternehmen verkauft, die sie noch nutzen können. Die Paletten, die ihre Nutzungsdauer wirklich überschritten haben und nicht mehr als Lagerbehälter dienen können, werden in der Regel zu Holzhackschnitzeln zerkleinert, um schließlich landesweit in Gärten als Mulch verwendet zu werden.

Als die Umfrage 1998 zuletzt durchgeführt wurde, verfügten nur etwa 33 % dieser Einrichtungen über eigene Recyclingkapazitäten; die aktuelle Umfrage hat jedoch ergeben, dass mittlerweile 62 % derselben Einrichtungen vor Ort Recycling betreiben, um die Wiederverwendbarkeit zu erhöhen. Während die Gesamtzahl der Holzpaletten, die 1998 auf Deponien gelangten, bei etwa 180 Millionen lag, ist diese Zahl inzwischen auf etwas über 25 Millionen gesunken – ein unglaublicher Rückgang in nur 20 Jahren.

Recycling ist gut für alle

Ein Grund für diesen enormen Anstieg bei Recycling und Wiederverwendbarkeit ist, dass es für Industriebetriebe mittlerweile äußerst einfach geworden ist, sich am Recycling zu beteiligen. Palettenrecyclingunternehmen, die routinemäßig mit Holzpaletten handeln, fahren sogar regelmäßig direkt zu den Industriebetrieben, um gebrauchte Holzpaletten und Kisten abzuholen. Davon profitieren beide Seiten, da die Industrieunternehmen für ihre gebrauchten Holzkisten und Paletten bezahlt werden und die Recyclingunternehmen die Kisten anschließend weiterverkaufen oder für den Wiederverkauf aufbereiten können, sodass auch sie einen Gewinn erzielen. Alle Kisten oder Paletten, die den Anforderungen nicht genügen, werden einfach in einen Holzhäcksler gegeben und als Biobrennstoff, Mulch oder Einstreu für Tiere wiederverwertet.

Nature’s Packaging setzt sich für die Recyclingfähigkeit und Nachhaltigkeit von Holzpaletten ein, da das Recycling von Holzpaletten gut für die Umwelt ist. Unser CO₂-Rechner, der auf wissenschaftlichen Modellen der US-Umweltschutzbehörde (EPA) basiert, belegt dies: Das Recycling von 100 Holzpaletten hat dieselben positiven Auswirkungen auf die Umwelt wie die Stilllegung von 10 Autos.

Quellen:

Holzpalettenhersteller verwerten verbrannte Bäume aus Waldbränden

Holzpalettenhersteller verwerten verbrannte Bäume aus Waldbränden

Waldbrände gehören zu den verheerendsten Naturkatastrophen, die dichte Waldgebiete heimsuchen können. Es ist schwer vorstellbar, warum jemand Waldbrände jemals als „notwendig“ ansehen könnte, wo doch bei diesen Bränden so viele Bäume, Tiere, Pflanzen und Ressourcen zerstört werden. Einige dieser Ressourcen, insbesondere verbrannte Bäume, können jedoch oft nach einem Waldbrand geerntet und für die Herstellung von Holzpaletten wiederverwendet werden.

Bild bereitgestellt von Pixabay, verbreitet unter der CC-BY 2.0-Lizenz

Waldbrände reinigen die Umwelt

Brände sind weltweit wichtig für die Regeneration und Erneuerung der Wälder. Diese Brände beseitigen brennbares Streu wie Laub, Baumstämme und Ähnliches vom Waldboden. Durch die Beseitigung all dieser Ablagerungen bleibt der Wald gesund, da dabei viele Schädlinge und Krankheiten vernichtet werden.  Die Säuberung des Waldbodens verhindert zudem das Entstehen ausgedehnter und extremer Brände, da Brände viel leichter unter Kontrolle gehalten oder gelöscht werden können, wenn weniger Laub und Totholz vorhanden ist. Die Brände verringern zudem die Dichte und öffnen das Blätterdach, wodurch das Sonnenlicht andere Pflanzen erreichen kann und neues, frisches Wachstum gefördert wird.

Verwertung von verbrannten Bäumen zu Paletten

In manchen Fällen können Holzfäller nach einem Waldbrand verbrannte Bäume fällen, um das Holz zu retten. Oftmals lässt sich, sobald ein Stamm zu Schnittholz verarbeitet wurde, nicht mehr erkennen, dass er aus einem vom Feuer betroffenen Wald stammt. Diese Produkte bestehen die Qualitätsprüfungen und werden im Hausbau sowie im Möbelbau verwendet. In anderen Fällen weist der Stamm sichtbare Mängel auf; in diesem Fall eignen sich diese verfärbten Produkte ideal für die Herstellung von Holzpaletten und Kisten. Die bei diesen Stämmen häufig auftretende Verfärbung stellt für Holzpaletten-Recycler in der Regel kein Problem dar. Tatsächlich ist es für viele Käufer oft ein gutes Geschäft, da der Hauptmangel in der Verfärbung besteht und man so häufig ein Produkt von insgesamt besserer Qualität erhält!

Fördert Wachstumsschübe

Selbst wenn Waldbrände den Waldboden verwüsten, bleiben Bäume wertvolle, nachwachsende Ressourcen. Auf verbrannten Flächen regeneriert sich die Vegetation und wächst viel schneller nach als unter normalen Bedingungen. Das liegt daran, dass das Feuer selbst der Vegetation wertvolle Nährstoffe und Mineralien liefert. Der Wald holt zudem schnell wieder zu den Nadelwäldern auf, da junge Bäume und Pflanzen dank der geringeren Dichte und der besseren Sonneneinstrahlung auf dem Waldboden viel mehr Platz haben, um zu gedeihen und zu wachsen.

Literaturverzeichnis

Die Geschichte des Weihnachtsbaums in Nordamerika

Die Geschichte des Weihnachtsbaums in Nordamerika

Foto von Wikimedia, verbreitet unter einer CC-BY 2.0-Lizenz

Foto von Wikimedia, verbreitet unter einer CC-BY 2.0-Lizenz

Echte Weihnachtsbäume sind recycelbar. Oft werden sie zu Mulch für den Garten verarbeitet, oder ihre Biomasse wird in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Energie umgewandelt. Da sich Nordamerika auf die Weihnachtszeit vorbereitet, möchten wir einen Moment innehalten und einen Blick auf die Geschichte der Weihnachtsbäume in Nordamerika werfen.

In der frühen Geschichte der USA wurden Weihnachtsbäume aus religiösen Gründen verpönt, sind heute jedoch weit verbreitet. In diesem Artikel werden wir erörtern, wie sich Weihnachtsbäume zu einem festen Bestandteil der nordamerikanischen Weihnachtstradition entwickelt haben.

Bäume, die das ganze Jahr über grün bleiben, haben für Menschen auf der ganzen Welt seit jeher eine besondere Bedeutung. Den Deutschen wird zugeschrieben, die Tradition des Weihnachtsbaums im 16. Jahrhundert ins Leben gerufen zu haben. In den Vereinigten Staaten setzte sich diese Tradition jedoch erst viel später durch. Die Puritaner in Neuengland hielten Weihnachten für heilig, und das Feiern des Festes mit Dekorationen wurde als Verspottung des Glaubens angesehen. Tatsächlich erließ der General Court von Massachusetts 1659 ein Gesetz, das Menschen mit einer Geldstrafe belegte, wenn sie am 25. Dezember Dekorationen aufhängten. Dies blieb so bis ins 19. Jahrhundert, als die Beliebtheit von Weihnachtsbäumen explosionsartig zunahm.

Zunehmende Beliebtheit

Im Jahr 1846 wurden Königin Victoria und der deutsche Prinz Albert in der London News mit ihren Kindern abgebildet, die um einen Weihnachtsbaum herumstanden. Königin Victoria war sehr beliebt, und was sie tat, wurde in Großbritannien und in der Gesellschaft an der amerikanischen Ostküste oft zum Trend. Als sich dieses Bild verbreitete, überwog schließlich die Zahl der Menschen, die Weihnachtsbäume wollten, die der Puritaner; und das Schmücken der Häuser mit Weihnachtsbäumen wurde in den Vereinigten Staaten zu einer weit verbreiteten Sitte.

Weihnachtsbaumschmuck

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schmückten die Menschen ihre Bäume meist mit selbstgemachtem Christbaumschmuck, Äpfeln, Nüssen oder Marzipanplätzchen. Eine Zeit lang wurde Popcorn in leuchtenden Farben gefärbt und mit Beeren und Nüssen zu Dekorationen verflochten. Dann ebnete die Elektrizität den Weg für Weihnachtsbeleuchtung.

Die Explosion von Halifax 1917

Als deutsche Siedler im 18. Jahrhundert nach Kanada auswanderten, brachten sie die Weihnachtstraditionen mit, die wir heute feiern, darunter Lebkuchenhäuser, Plätzchen, Adventskalender und natürlich Weihnachtsbäume. Als Königin Victoria Weihnachtsbäume in Mode brachte, verbreitete sich dieser Brauch schnell auch in Kanada, wo man ihn ebenfalls annahm.

Am 6. Dezember 1917 ereignete sich in Halifax, Nova Scotia, ein schrecklicher Unfall. Im Hafen kollidierten zwei Schiffe. Bei dem Unfall kamen etwa 2.000 Menschen ums Leben, und fast die Hälfte der Stadt wurde zerstört. Hilfsarbeiter aus Boston waren die ersten, die am Unglücksort eintrafen, obwohl sie sich aufgrund eines Schneesturms um 24 Stunden verspätet hatten. Als Reaktion auf den Unfall schickten sie medizinische Hilfsgüter, Ärzte und Krankenschwestern.

Im darauffolgenden Jahr, 1918, schickte Nova Scotia einen Weihnachtsbaum nach Boston, Massachusetts, um sich für die Hilfe während des Unglücks zu bedanken. Diese Tradition geriet jedoch für einige Jahre in Vergessenheit, bis sie 1971 wieder aufgenommen wurde. Seit 1971 schickt Nova Scotia jedes Jahr einen Weihnachtsbaum aus der Provinz nach Boston. Angesichts des Bombenanschlags beim Boston-Marathon 2013 fühlten sie sich dieser Tradition besonders verbunden. 2016 wird es das 45. Jahr in Folge sein, in dem Nova Scotia einen Weihnachtsbaum nach Boston schickt.

Der Weihnachtsbaum im Rockefeller Center

Der erste Weihnachtsbaum im Rockefeller Center wurde 1931 von Bauarbeitern in der Mitte einer Baustelle aufgestellt. Man sagt, er sei klein und ungeschmückt gewesen. Zwei Jahre später wurde an derselben Stelle ein weiterer Baum aufgestellt, diesmal jedoch mit Weihnachtsbeleuchtung. Zwischen 1931 und 2016 gab es nur in einem einzigen Jahr keinen Weihnachtsbaum im Rockefeller Center, nämlich 1932. Historisch gesehen wurden die Bäume gespendet, und die vorherrschende Baumart ist die Fichte. In den letzten Jahren wählen die Gartenmanager jedoch eine Fichte aus benachbarten Bundesstaaten oder sogar aus Kanada aus. Bis heute wird der berühmte Baum im Rockefeller Center mit mehr als 25.000 Lichtern geschmückt. Er wird normalerweise am Veterans Day angeliefert.

Heutzutage ist es in nordamerikanischen Städten jeder Größe gang und gäbe, Weihnachtsbaum-Beleuchtungszeremonien zu veranstalten. Veranstaltungen dieser Art ziehen in der Regel große Menschenmengen an, da Weihnachtsbaum-Beleuchtungszeremonien in Nordamerika und in vielen Ländern weltweit eine wichtige kulturelle Bedeutung erlangt haben.

Ressourcen

Upcycling von Holzpaletten: Das Restaurant „The Forklift & Palate“

Das Restaurant „Forklift & Palate“

Könnten die Wände des „Forklift & Palate“ sprechen, würden sie eine Geschichte von amerikanischem Unternehmergeist und Weitsicht erzählen, gepaart mit Respekt und Achtsamkeit gegenüber der Umwelt.

Upcycling-Holzpaletten stehen im Restaurant „The Forklift & Palate“ im Mittelpunkt. Foto © Stephanie Jordan

Upcycling-Holzpaletten stehen im Restaurant „The Forklift & Palate“ im Mittelpunkt. Foto © Stephanie Jordan

Das „Forklift & Palate Restaurant“ befindet sich zusammen mit dem „The Warehouse Hotel“ und der Sportanlage „Spooky Nook“ in einer umgebauten Industriehalle in Manheim, Pennsylvania. Das Restaurant liegt im Herzen des berühmten Pennsylvania Dutch Country und bietet authentische, bodenständige amerikanische Gastfreundschaft, klassische amerikanische Lieblingsgerichte mit neuem Touch sowie ein Ambiente, das die ursprünglichen industriellen Elemente des Gebäudes – darunter Paletten, Palettenlatten und Kabeltrommeln – auf fantasievolle Weise einbezieht. Ja, wir sprechen von Paletten, den hölzernen Transportgestellen, die vor Ort gelagert waren, als das ehemalige Vertriebszentrum von Armstrong World Industries 2011 gekauft und in ein Sporttrainings- und Unterhaltungszentrum von Weltklasse umgewandelt wurde.

Foto © Stephanie Jordan

Foto © Stephanie Jordan

Das Restaurant „Forklift & Palate“ besticht durch recycelte und wiederverwendete Materialien aus dem ursprünglichen Lagerhaus, die sich im gesamten Gebäude wiederfinden – bis hin zum Zement in der Einfahrt und den Paletten, die die Wandbilder an den Wänden einrahmen. Tische im Restaurant- und Barbereich aus gebrauchten Palettenlatten stehen neben Tischen aus großen runden Drahtspulen und verleihen dem Raum eine ungezwungene, rustikale Atmosphäre. Jede Wand im Restaurant ist einzigartig; viele sind mit Palettenlatten und anderen recycelten Materialien verkleidet. Sogar die Menükartenhalterung am Empfang ist aus gebrauchten Palettenlatten gefertigt.

„Alle lieben die Einrichtung. Sie ist sehr natürlich und sehr authentisch. Und es ist ein gemütlicher Ort, an dem sich die Leute entspannen und mit Freunden, Kumpels und Teamkollegen die Seele baumeln lassen können“, sagte Tim Brandt, Restaurantleiter im „Forklift & Palate“. „Der Ort hat eine tolle Atmosphäre, und die Gäste finden das grüne Konzept – Wiederverwendung, Recycling und Umweltfreundlichkeit – wirklich gut. Natürlich lieben sie auch das hervorragende Essen und den freundlichen Service.“

Foto © Stephanie Jordan

Foto © Stephanie Jordan

Das Umweltbewusstsein des Restaurants geht weit über die moderne Einrichtung im Industrial-Stil hinaus und umfasst modernste umweltfreundliche Systeme wie Erdwärmeheizung und Regenwasser-Recycling. „Mit all unseren drei Betrieben setzen wir uns für umweltfreundliche Praktiken ein, von den verwendeten Reinigungsmitteln bis hin zum Wassersparen in unseren Toiletten, bei der Rasenbewässerung und in den Küchen“, sagte Stephanie Jordan, Marketingmanagerin von Spooky Nook. „Durch die Verwendung wiederverwerteter Baumaterialien in unserem Komplex, Restaurant und Hotel hoffen wir, nicht nur das schöne Lancaster County zu bewahren, sondern auch die Geschichte dieses einzigartigen Gebäudes.“

Das Restaurant „Forklift & Palate“ wurde am Wochenende des Unabhängigkeitstags 2015 eröffnet und empfing seine ersten Gäste. Der „Spooky Nook“-Komplex, der sich über eine Fläche von 65 Acres erstreckt und seinen Namen seiner Lage an der Spooky Nook Road verdankt, ist das landesweit größte Sportzentrum für ganzheitliches Erlebnis. Im „Nook“ finden Turniere, Ligen, Camps und Trainingskurse in Sportarten statt, die von Baseball, Basketball, American Football und Eishockey bis hin zu Fechten, Tennis, Fußball und Dutzenden weiterer Sportaktivitäten reichen.

(Artikel verfasst für und veröffentlicht in PalletCentral, September–Oktober 2015)

Paletten bewegen die Welt: Urban Coffee Farm

Paletten bewegen die Welt: Urban Coffee Farm

Städtisches Recycling

Holzpaletten standen während des 17-tägigen Melbourne Food and Wine Festivals im Mittelpunkt des Interesses. Holz ist ein Naturprodukt, das auf vielfältige Weise recycelt, wiederverwendet oder upcycelt werden kann. Wie auch immer man es nennen mag: Das Designteam von HASSELL verwendete für die Urban Coffee Farm Paletten, die von einem lokalen Palettenhersteller gespendet wurden. Neben der Verfügbarkeit und Kosteneffizienz wählte das Designteam die Paletten auch aus, um die Geschichte des Kaffees visuell zu erzählen und zu verdeutlichen, woher der Kaffee stammt, den sie trinken, und welchen Weg er zurückgelegt hat – von der Plantage bis zum Café. Nach Abschluss des Festivals wurden die Paletten an den Palettenhersteller zurückgegeben.

Über das Projekt

Im März 2013 brachte die von HASSELL Architects entworfene „Urban Coffee Farm and Brew Bar“ die Besucher des Melbourne Food and Wine Festivals in Australien in einem anregenden Lern- und Begegnungsraum zusammen, der dem diesjährigen Festivalthema „Erde“ gerecht wurde.

Die wichtigsten Baumaterialien der Urban Coffee Farm waren Seecontainer und Paletten. Diese Materialien aus der Transportbranche dienten dem Designteam als Inspiration, um an die Reise der Kaffeebohnen zu erinnern – von der Plantage im Dschungel bis zum Café in der Stadt. Das Tasting Café und die Bereiche für Informationsveranstaltungen wurden in Seecontainern untergebracht, die durch die kunstvoll gestaltete Landschaft aus bepflanzten Paletten und Kisten optisch in den Hintergrund getreten wurden.

Die Gruppe junger Designer bei HASSELL nutzte das ikonische öffentliche Amphitheater „Red Stairs“ am Melbourne Square, um eine terrassenförmige Landschaft zu gestalten, in der sie ihre Farm und ihr Café unterbrachten. Der Raum wurde dann mit Kaffeebäumen bepflanzt, um den Besuchern beim Spaziergang durch die Farm einen Einblick in die Geschichte des Kaffees zu geben – vom Sämling bis zur Kaffeetasse. Die in der Landschaft verwendeten Paletten und Container erweckten die Geschichte des Kaffees zum Leben und regten Kaffeetrinker dazu an, über dessen Herkunft, Produktion und Transport nachzudenken.

HASSELL ist es gelungen, diesen Raum in ein innovatives Pop-up-Erlebnis zu verwandeln, das nicht nur geschmacklich, sondern auch gestalterisch überzeugen konnte. Das Designteam setzte auf die Wiederverwendung von Gegenständen, um der urbanen Kultur seinen Kaffee zu servieren. Insgesamt 125 Kaffeebäume von einer stillgelegten Kaffeeplantage in New South Wales wurden auf der Farm verwendet und später an jemanden verkauft, der sie in Victoria wieder einpflanzen wird. Über 2.000 tropische Pflanzen, die zur Schaffung des Dschungeleffekts dienten, wurden an die Gärtnerei zurückgegeben, die sie für die Dauer des Festivals gespendet hatte.

Für das Festival wurden zudem rund 1.500 Paletten gespendet. Diese Paletten wurden nach Ende des Festivals an den Eigentümer zurückgegeben. Die drei Seecontainer aus dem Hafen von Melbourne, die zu einem Bistro und einer Küche umgebaut worden waren, hatten das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht; dies war ihr endgültiger Bestimmungsort.

Paletten neu denken

Paletten neu denken

B sq. Design benötigte lediglich 105 Paletten – jede 12,7 cm hoch, 101,6 cm breit und 121,9 cm lang –, um den ultimativen Palettengarten für ihre jährliche Installation beim Canada Blooms Festival zu gestalten. Das Designbüro wollte etwas Neues wagen: die Möglichkeiten für einfache Paletten neu überdenken, um deren ökologische Vorteile über ihren Lebenszyklus hinaus zu verlängern. Der clevere Einsatz von Paletten zur Gestaltung eines kleinen Gartenhäuschens und deren Einbindung als Gartenelemente hat diesen gängigen Transportmaterialien, die normalerweise am Ende ihres traditionellen Lebenszyklus zu Mulch zerkleinert würden, eine neue Bedeutung verliehen.

Am Ende des Canada Blooms-Festivals wurde die gesamte Installation abgebaut, und die Paletten wurden bis zu ihrem nächsten Einsatz in die Lager zurückgebracht.

Am Ende des Canada Blooms-Festivals wurde die gesamte Installation abgebaut, und die Paletten wurden bis zu ihrem nächsten Einsatz in die Lager zurückgebracht.

Das Designbüro B sq. ist nur eines von vielen Architektur- und Designbüros, die PalletCentral in letzter Zeit beobachtet hat und die Holzpaletten auf neue Weise in Messeauftritten, im Einzelhandel sowie in gewerblichen und privaten Bereichen einsetzen.

Am Ende des Canada Blooms-Festivals wurde die gesamte Installation abgebaut, und die Paletten wurden bis zu ihrem nächsten Einsatz in die Lager zurückgebracht.

Architekten und Designer stehen ständig vor der Herausforderung, über den Tellerrand hinauszuschauen und einzigartige, kostengünstige Räume für ihre Kunden zu schaffen. Eine naheliegende Möglichkeit ist die Einbindung von Holzpaletten in die Gestaltung, da diese oft leichter verfügbar sind als andere Oberflächenmaterialien. Die A.R.E. (Association for Retail Environment) prognostiziert einen Anstieg von Pop-up-Shops für Einzelhändler, Industrie und Verbraucher. Es ist davon auszugehen, dass Holzpaletten weltweit zunehmend in gewerbliche Projekte integriert werden. Schicken Sie uns Ihre Bilder dieser einzigartigen und kreativen Verwendungsmöglichkeiten für Paletten oder teilen Sie einen Tweet an @palletcentral, und wir werden in Zukunft weitere dieser inspirierenden Projekte vorstellen.

© 2026 „Nature's Packaging®“ ist von Woodpack Global (ehemals National Wooden Pallet & Container Association) beim US-amerikanischen Copyright Office bundesweit registriert. Alle Rechte vorbehalten.